
Charlotte Knobloch und das Münchner Podium der Feierlichkeiten
Kaum hat man Charlotte Knobloch und ihr bizarres Podium vergessen, kommt einem doch noch die Information ins Haus. Der Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ) schämt sich nicht, im Rahmen der Feierlichkeiten zur 60-jährigen Staatsgründung gemeinsam mit der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) den ausgewiesenen Israelfeind Prof. Dr. Udo Steinbach einzuladen und ihn vor mehr als 600 Gästen seine Heuchelei und Angriffe ausbreiten zu lassen. Vor aller Ohren wendet er sich gegen die unbedingte Solidarität mit Israel; er macht sie abhängig von der Beendigung der Siedlungspolitik. Dazu paßt bestens der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Christian Schmidt, MdB, der keine Antwort gibt auf die Frage, wie man denn die Rede von Kanzlerin Merkel (bewerte), die in Jerusalem gesagt hatte, eine Bedrohung Israels werde in Deutschland einer Bedrohung der eigenen Sicherheit gleichgesetzt. Es folgt Ilan Mor, der präzisiert, was Menschen, die unvoreingenommen auf die Nahostpolitik Deutschlands sehen, schon lange wissen: auf Deutschland sich zu verlassen, das ist für Israel nicht ratsam. (35)
Warum, darf man fragen, werden solche Veranstaltungen durchgeführt? Warum entwürdigt man mit deutschen Persönlichkeiten, Institutionen und Regierungskreisen, die sich ausdrücklich gegen Israel stellen bzw. sich winden, Stellung zu nehmen, Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag Israels? Das ist ja nicht mehr feierlich! sagt man dazu im Westfälischen. Der ZdJ macht sich gemein mit jedem, und wenn´s zu früh an die Öffentlichkeit gerät, werden konkrete Namen durch "u.a." ersetzt; damit das nicht so auffällt, müssen auch Nathan Kalmanowicz und Prof. Dr. Michael Wolffsohn aus der Einladungsliste entfernt werden. Für wie dumm halten die HSS und der ZdJ die Freunde Israels? Warum machen bei einer solchen Farce Prof. Dr. Michael Wolffsohn und der Gesandte Ilan Mor mit?
Jemand, der sich alles gefallen läßt, der wird fallen, da nützt auch keine Unterstützung von außen, und wenn´s von noch so starken Partnern wäre. Das gilt für einzelne, Gruppen, Gesellschaften und Staaten. Die Zersetzung, die Fäulnis, sie kommen von innen.
15. Juni 2008
Update, vom 9. Juni 2008
Die Site der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) informiert heute, daß Prof. Dr. Udo Steinbach, wenn er denn überhaupt noch die Ehre erhält, zum 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel an der Podiumsdiskussion teilzunehmen und dort zu sprechen, von der HSS in "u.a." umbenannt worden ist. Das gleiche Schicksal ereilt Nathan Kalmanowicz und Prof. Dr. Michael Wolffsohn (Fettdruck im Original): (34)
Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, und den Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung und Staatsminister a.D., Dr. h.c. mult Hans Zehetmair, diskutieren u.a. Ilan Mor, Gesandter der Botschaft des Staates Israel in Berlin, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Christian Schmidt, MdB, sowie Prof. Dr. Michael Stürmer, Chefkorrespondent "Die Welt".
Was haben die drei der HSS getan, oder sind sie gar ausgeladen bzw. haben sie abgesagt? Ich bitte Münchner, die am 11. Juni 2008 an der Podiumsdiskussion teilnehmen, mich auf dem laufenden zu halten, welchen Eindruck, sollte Prof. Dr. Udo Steinbach der ominöse "u.a." sein, der Israel feindlich gesonnene Professor, der Agitator für die palästinensische Sache macht, der ausgerechnet zum 60. Jahrestag Israels spricht. Er kann bei seiner manigfach dokumentierten Einstellung nur heucheln oder die Juden und Israel beleidigen. Ich bin gespannt.
Politik im Spannungsfeld der Religionen
Die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) und die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern veranstalten im Jüdischen Gemeindezentrum Jakobsplatz, am Mittwoch, den 11. Juni 2008, ab 19 Uhr, zum Jahrestag der Staatsgründung Israels eine Podiumsdiskussion zum originellen Thema Politik im Spannungsfeld der Religionen. Dazu bedarf es ebenso origineller Diskutanten. Die Präsidentin des Zentralrates der Juden (ZdJ) Charlotte Knobloch und der Vorsitzende der HSS Dr. h.c. mult. Hans Zehetmaier laden folgende Persönlichkeiten ein, die nach einer Begrüßung (Dauer: eine Viertelstunde) durch die beiden Veranstalter sich des Themas annehmen werden:
- Nathan Kalmanowicz, Mitglied im Präsidium und Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, München
- Ilan Mor, Gesandter der Botschaft des Staates Israel in Berlin
- Christian Schmidt, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Berlin
- Prof. Dr. Udo Steinbach, Gastprofessor am Centrum für Nah- und Mitteloststudien Marburg
- Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr, München
Es moderiert der Chefkorrespondent der WELT Prof. Dr. Michael Stürmer. Bis 20:30 Uhr soll´s gehen, dann gibt´s zum Ausklang einen kleinen Stehempfang. Tagungsleitung hat Dr. Philipp W. Hildmann, vom Referat Werte, Normen und gesellschaftlicher Wandel, der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der HSS.
Die Einladung des Prof. Dr. Udo Steinbach legt nahe, daß die HSS das Referat des Dr. Philipp W. Hildmann demnächst umbenennt in "Wandel der Werte und Normen und unsere Gesellschaft". Auf diesen Wandel scheinen sich alle einzulassen, Vertreter der Juden in Deutschland, des Staates Israel, der Bundeswehr, der Bundes- und Landesregierungen, der Parteien und ihrer Stiftungen, der Universitäten sowie die MSM. Es gibt sonst keine nachvollziehbare Erklärung für die Einladung des Udo Steinbach. (1)
Prof. Dr. Udo Steinbach
Des Gastprofessors Centrum ist ein vom Land Hessen bis zunächst 2010 finanziertes Projekt der Universität: Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst stellt der Philipps-Universität Marburg für den Aufbau des Centrums für Nah- und Mittelost-Studien während der Projektlaufzeit bis Ende 2010 Projektmittel zur Verfügung. Im Sinne des Dalai Lama Fans Roland Koch ist auch eine Tibetabteilung eingeplant. (2)
Seit einem knappen Jahr gibt es ein Abkommen mit der renommierten syrischen Universität Damaskus. Sie soll die Türen in den Orient öffnen, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Nienhaus. Der Text des Abkommens ist lesenswert, genauso wie die Veröffentlichungen des Universitätspräsidenten, dokumentiert bei der Körberstiftung, 23. Juni 1980: Nach Wirtschaftsboykott und islamischer Verfassung: Der Rahmen für künftige Iran-Geschäfte (in: Wirtschaftliche Nachrichten der IHK Essen, Nr. 7/1980) u.a. (3)
Über Udo Steinbach und seine Aktivitäten habe ich zwei Artikel verfaßt: Das "Manifest der 25 bis 26" und die Replik eines Politologen sowie Hamas: Das Zeitalter von Gerechtigkeit und islamischer Herrschaft ist gekommen. Nun durchforste ich, anscheinend im Gegensatz zu den Funktionären des Zentralrats der Juden in Deutschland, weitere seiner Veröffentlichungen. (4)
Seit Jahren ist Udo Steinbach bekannt als einseitiger Vertreter iranischer und arabischer Interessen; seine Vorstellungen von den Verbrechen der Deutschen im Dritten Reich artikuliert er, am 6. Januar 2003, in der Evangelischen Propstei, in Salzgitter-Bad, wo er einen Vortrag hält über den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus und die Situation im Nahen Osten. Die Operationen des israelischen Militärs setzt er denen der Deutschen im Zweiten Weltkrieg gleich. Zur Definition des Begriffes Terror trägt er in diesem Sinne bei: "Wir müssen dann auch einmal darüber nachdenken, was wir als Terrorismus bezeichnen wollen. Wenn wir sehen, wie israelische Panzer durch palästinensische Dörfer fahren und sich die verzweifelten Menschen mit Steinen wehren, dann müssen wir im Blick auf Warschau und im Blick auf den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto auch fragen dürfen, war das nicht auch Terror?" (5)
Wer einen Eindruck von den Ansichten des Prof. Dr. Udo Steinbach zu Nah- und Mittelostfragen bekommen will, der lese die Expertisen auf seiner Web Site. Eine sei als Beispiel vorgestellt, die anderen haben ähnliches Niveau: (6)
In der Expertise "Vision Palästina", vom August 2004, erfährt man, daß Israel nur halbherzig mit den Palästinensern verhandele, woraus sich der extremistische Widerstand speise, mit dem am 25. Februar 1994 Baruch Goldstein, der einzige eventuell den palästinensischen Attentätern zu vergleichende israelische Extremist, den Anfang (sic!) mache, worauf die zahlreichen palästinensischen Bluttaten als Rache folgten, dann leitet er über zum zweiten israelischen Extremisten, der, am 4. November 1995, Itzhak Rabin ermordet. Am 29. Mai 1996 wird Benjamin Netanyahu zum Ministerpräsidenten gewählt. Er leistet zwar Lippenbekenntnisse zum Friedensprozess. Seine wirklichen ideologischen Ziele, das Entstehen eines Groß-Israel zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan freilich, sind seit langem aktenkundig. (7)
Auch Ehud Barak, Ministerpräsident seit dem 17. Mai 1999, enttäuscht den Udo Steinbach. Camp David, Juli 2000, komme zu spät und Ariel Sharon, am 27. September 2000, auf dem Tempelberg, bei den muslimischen Heiligtümern, unpassend, eine zynische Verhöhnung palästinensischer religiöser wie nationaler Gefühle. Die angebliche Ermordung des 12-jährigen Palästinenserjungen Mohammed al-Dura hat Udo Steinbach 2004 noch nicht mitgekriegt, sonst hätte sie gewiß nicht gefehlt in der Aufzählung der Greueltaten der Israelis. Er rückt die israelischen Militäraktionen selbst in die Nähe des Terrorismus. Diesen Jargon benutzt einer, der sich nicht traut, die israelischen Militäraktionen als Terror zu bezeichnen, der aber dennoch seiner Leserschaft mitteilen möchte, daß er die Maßnahmen Israels als Terror ansieht.
Entweder ist etwas Terror, oder es ist eine legitime militärische Operation, wobei er gern die Definition beider Begriffe liefern könnte, dann wüßte man, woran man bei Udo Steinbach ist. Gewiß verstehen arabische Terroristen etwas anderes unter Terror als israelische Offiziere - und was versteht Udo Steinbach darunter? Am 6. Januar 2003 macht er einen Definitionsversuch, den er eineinhalb Jahre später anscheinend vergessen hat. (5)
Zum Bau des Schutzzaunes, der Mauer, weiß er, daß sie auf Grund mangelnder Friedenswilligkeit Israels gebaut wird: Statt dessen - die Mauer! Angesichts fehlender Friedenswilligkeit soll sie Israel sicherer machen. Es ist demnach Israel, das keinen Frieden will, das lieber gezielte Tötungen von Terroristen vornimmt, sich von Kassamraketen beschießen oder auf Marktplätzen seine Bürger zerbomben läßt, das mit Panzern durch die Straßen der besetzten Gebiete fährt, wogegen sich kleine palästinensische Jungen mit Steinwürfen wehren. Das unterbietet Udo Steinbach, wenn er zum Schluß des Artikels mitteilt, was der Traum der Palästinenser sei, nämlich, ein eigener Staat. (8)
Nichts hat er jemals davon gehört, daß es der Traum der Araber seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist, die Juden aus Palästina zu vertreiben, daß es seit der UN-Resolution Nr. 181, vom 29. November 1947, ausgemacht ist, den Judenstaat zu verhindern und zu vernichten, die Juden ins Meer oder sonstwohin zu treiben. Ein eigener Staat, das ist ein Staat in ganz Restpalästina, auf dem Viertel, um das es seit 1922 geht. (9)
Vom Phased Plan, vom 9. Juni 1974, kennt Udo Steinbach nichts und nichts von der Verpflichtung eines jeden Muslims, verlorenes islamisches Gebiet zurück zu erobern; das sind "Länder unter dem Schwert", wobei Israel Priorität hat, es ist klein und liegt im Zentrum der arabischen Welt. Er kennt auch nichts von der Lehre des Korans und der Charta der Hamas, die Juden und Christen den Platz als Dhimmis im islamischen Staat zuweisen, und vom Verbot von gleichberechtigter (!) Zusammenarbeit mit Juden und Verhandlungen mit Vertretern des Staates Israel: keine Zugeständnisse, kein Existenzrecht Israels, das ist die Devise bis heute: (10)
- Es gibt keine Lösung für die palästinensische Frage als den Djihad, Initiativen, Vorschläge und internationale Konferenzen sind Zeitverschwendung und vergebliche Mühen". (Artikel 13)
- Die militärische Aufgabe der Hamas lautet: "the Hamas is a movement of Jihad". (Artikel 25)
- "Unter dem Fittich des Islam ist es für die Gläubigen der drei Religionen - Islam, Christentum und Judentum - möglich, friedlich und ruhig miteinander zu leben (to coexist). Frieden und Ruhe wären nicht möglich, außer unter dem Fittich des Islam. (Artikel 31)
- Es ist die Pflicht der Gläubigen anderer Religionen, aufzuhören, die Überlegenheit des Islam in dieser Region in Frage zu stellen, weil am Tage der Übernahme der Macht durch diese Gläubigen nichts als Zerfleischung, Vertreibung und Terror sein werden...." (Artikel 31)
- Alle islamischen Staaten haben gegen den Zionismus zu kämpfen und eine Anerkennung Israels zu verhindern. Israel wolle sich vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. (Artikel 32)
Vom letzten noch lebenden Begründer der Fatah Faruq al-Qaddumi alias Abu Lotf, dem Generalsekretär des ZK der Fatah und der politischen Abteilung der PLO, hat Udo Steinbach ebenfalls nichts gehört? Am 3. Januar 2003 betont der, zwischen der Fatah und der Hamas habe es noch nie Unterschiede gegeben, im Gegenteil: "Widerstand ist legitim". Nach seiner Wahl erklärt er, am 11. November 2004, gegenüber dem Fernsehsender der schiitischen libanesischen Terrororganisation Hezbollah Al Manar TV: "Widerstand ist der Weg zu einer politischen Lösung". Man kann ihn sich bei MEMRI im Original im Video anhören und ansehen. (11)
Faruq al-Qaddumi ist 74 Jahre alt und rüstig. Im Januar 2007 trifft er sich in Berlin mit palästinensischen Gemeinden aus Europa und Amerika, um den 42. Jahrestag der Fatah zu feiern. Ob er auch Termine mit Vertretern der Bundesregierung und des GIGA wahrnimmt, ist mir nicht bekannt. (12)
So richtig in Form kommt Udo Steinbach aber, wenn es um die Islamische Republik Iran geht. Wer´s nicht glaubt, der lese und höre auf MP3 seine Äußerungen im iranischen Rundfunks IRIB. Sein letzter Streich stammt vom 26. Mai 2008, da er Seyyed Hedayatollah Shahrokny Weisheiten über den Libanon anvertraut. Auf der Site des Rundfunks ist er zu sehen neben einem Foto von Mahmud Ahmadinejad beim Training der iranischen Nationalmannschaft und neben der Verschwörung gegen den Islam. Der "Islam-Experte" Dr. Yavuz Özoguz, vom Muslim-Markt, berichtet über Islamfeindlichkeit in Deutschland; meine Leser kennen ihn von der Mubahala gegen Hans-Peter Raddatz, dem als Gebet getarnten Vernichtungswunsch gegen den Gegner. (13)
Darunter befindet sich ein Link zu einem Interview mit dem Konvertiten Mohammad Lanzel, dem Leiter des Zentrums für islamische Bildung und Kultur in Österreich, über die Islamfeindlichkeit im Westen und insbesondere in Österreich. Das Zentrum ist unter diesem Titel im Internet nicht aufzufinden, es heißt Islamisches Bildungs- und Kulturzentrum – Österreich (IBUKUZ) und wird seit Anfang der 80er Jahre vom Iran des Ayatollah Ruhollah Khomeini finanziert; der Interviewpartner ist Mag. Muhammad Lanzl. Das Zentrum und sein Leiter sind in der Islamisierung Oesterreichs engagiert. Mit Datum vom 5. Mai 2008 sucht er im Muslim-Markt eine muslimische Lehrerin für die Private Islamische Volksschule Wien. (14)
Das ist die Umgebung, in der sich Udo Steinbach bewegt. Dem Vertreter des 100%-igen Mollahstaates berichtet er, der Libanon sei im Grunde nach seiner Staatsstruktur noch immer ein konfessionelles Gebilde. Das haben die deutschsprachigen Hörer des IRIB bestimmt noch nicht gewußt: Das begann schon Ende der 50-er Jahre, das hat sich dann mit der Teilnahme (sic!) der PLO im Libanon fortgesetzt, dann kam der Bürgerkrieg und jetzt ist es eben die Hisbollah, eine politische Partei, die nicht nur Partei im Libanon ist, sondern eben auch eine politische Kraft, auch eine militärische Kraft, wie wir 2006 im Kontext der palästinensisch-israelischen Auseinandersetzungen gesehen haben.
Er nennt die Zerstörung der Gesellschaft des Libanon durch die Terroristen des Yasser Arafat Teilnahme der PLO! Nach dem Sechstagekrieg wird der Libanon Kriegsschauplatz, auf dem die PLO mit Unterstützung der arabischen Staaten in aller Freiheit Kämpfer gegen Israel rekrutieren, bewaffnen, trainieren und als Terroristen einsetzen kann. Es ist ein Desaster für die Bevölkerung des Libanon. (15)
Der Interviewpartner fragt Udo Steinbach: Wie ist die Einflussnahme fremder Mächte im Libanon? Die hält er für unübersehbar. Er zählt sie auf in dieser Reihenfolge: Israel, Syrien, das intensiv die Fäden zieht, einerseits mit Israel verhandelt über die Golanhöhen, andererseits die Parteien unterstützt, die durchaus auch den bewaffneten Kampf gegen Israel fortgesetzt haben, fortzusetzen bereit sind. Jetzt kommt er zum Iran, Saudi-Arabien und Katar: Und auch zumindest ist eine indirekte Beteiligung Irans sehr wahrscheinlich und insbesondere ist auch Saudi-Arabien, also eine konservativ islamisch-sunnitische Macht, in den letzten Jahren in seinen Einflüssen im Libanon immer stärker geworden. Auch der Einfluss Katars, das bisher kaum eine Rolle gespielt hat, wo der jüngste Kompromiss erzielt worden ist. Das zeigt, wie sich der Kreis derer, die sich im Libanon einmischen, in den letzten Jahren immer weiter ausgeweitet hat. (16)
Den Iran nennt er "unter ferner liefen", mit einer zumindest indirekten Beteiligung. Israel nennt er zuerst, und eine Menge anderer Staaten führt er auf, wobei der Iran beinahe zur Bedeutungslosigkeit herabsinkt.
Man gewinnt einen Eindruck, was Udo Steinbach den Studenten in Marburg erzählt, und was am 11. Juni 2008, im Jüdischen Gemeindezentrum. Ihm können noch so viele Belege über die dominante Rolle des Iran im Libanon nichts anhaben, er ist tatsachenresistent. Das mag an einem ganzseitigen Artikel des Figaro, vom 31. Mai 2008, gezeigt werden: Comment le Hezbollah impose sa loi au Liban, Wie die Hezbollah dem Libanon ihr Gesetz aufzwingt. Der Autor ist Pierre Prier. Sein Beitrag handelt vom Einfluß des Iran auf die Hezbollah, andere islamische Staaten, außer dem Satrapen Syrien, kommen nicht vor. Weitere Informationen in englisch zum Thema ergänze ich.
Wie die Hezbollah dem Libanon ihr Gesetz aufzwingt
So lautet die Überschrift des Figaro-Artikels, der vom Eintritt des Libanon, nach einigen Stunden des Kampfes, am 7. und 8. Mai 2008, in eine "neue Ära" handelt. So sieht´s Hassan Nasrallah, und er schätzt die Lage korrekt ein. Der Figaro bebildert diese "neue Ära" mit einem 22,5x17,5 Zentimeter großen Foto der mit Fahnen der Hezbollah paradierenden Kämpfer. Wie jedermann im Libanon stütze auch die Hezbollah sich auf ausländische Mächte: Ihre Beziehungen zum Iran stammen nicht von gestern. Die Schiiten des Libanon schmeicheln sich, maßgeblich zur Implantation ihrer Religion im Iran beigetragen zu haben, und sie verweisen auf die Machtübernahme der Dynastie der Safawiden im Iran des 16. Jahrhunderts. Es sind libanesische Religionsgelehrte, ihrerseits Nachkommen von im 13. Jahrhundert aus Ägypten vertriebenen Glaubensbrüdern, die den Iran zur Schia konvertieren: Für die libanesischen Schiiten ist der Iran nicht wirklich Ausland. Es ist übrigens der Sohn eines iranischen Vaters und einer libanesischen Mutter, der Imam Moussa Sadr (geboren 1928, verschwunden 1978), der in Teheran und der heiligen iranischen Stadt Qom ausgebildet wird, der eine der Vorgängerinnen der Hezbollah gründet, die Bewegung der Bedürftigen. Die Amal wird der militärische Arm der Bedürftigen; ihre Führer laufen in Scharen zur radikaleren Hezbollah über, die sich im nationalen und im religiösen Rahmen des Glaubenskrieges dem Kampf gegen Israel verschrieben hat. (17)
Le Hezbollah est aussi une création de l´Iran, die Hezbollah ist auch eine Gründung des Iran, nach 1979 sucht die islamische Revolution einen strategischen Brückenkopf im Libanon. Der Iran schickt 1500 pasdaran, die Revolutionsgarden, um libanesische Kämpfer in der Bekaa-Ebene auszubilden. Geleitet wird die Operation vom Botschafter des Iran in Damaskus Ali Akbar Mohtashami, der das im August 2006 voller Stolz der iranischen Tageszeitung Sharq mitteilt: "Jeder Kurs war für 300 Kämpfer, die dann ihrerseits als Ausbilder tätig wurden." Ausführlich spricht der Botschafter über die Bewaffnung und die Raketen, die in einem nicht endenden Strom aus dem Iran über Syrien ins Land kommen. Attentate und Entführungen werden damit begangen. In welchen Friedensverhandlungen auch immer, vom Abkommen von Taif, 1989, bis zur UN-Resolution 1701, vom 12. August 2006, die Waffen müssen die Kämpfer der Hezbollah niemals abgeben. Inzwischen haben sie ein eigenes aus dem Iran geliefertes Telekommunikationsnetz, und Strohmänner der Hezbollah kaufen große Areale im Libanon auf: Die Hezbollah möchte ihren Aktionsradius vergrößern: ein reicher mit der schiitischen Bewegung (sic!) liierter Geschäftsmann hat bedeutende Flächen in der Nähe von Sraireh aufgekauft, in einer drusisch-christlichen Gegend. Das Ziel sei, durch Passagen das bergige Gebiet im Norden des Litani mit den benachbarten schiitischen Gemeinden im Westen zu verbinden. Das ganze Gebiet südlich des Litaniflusses soll nach dem Willen Teherans und der Hezbollah eine Pufferzone werden für einen zukünftigen Krieg gegen Israel. Zerstörte Dörfer werden dort nicht wieder aufgebaut, schreibt Thierry Oberlé, im Figaro, vom 1. Dezember 2007. (18)
Dank der aus dem Iran gelieferten Waffen, darunter die von der französischen Aerospatiale und der deutschen MBB entwickelte Panzerabwehrrakete Milan sowie die russischen Kornet AT-14 und RPG-29, die in der Lage sind, die doppelte Panzerung des israelischen Merkava zu durchschlagen, hat die Hezbollah im Sommer 2006 siegen können - was immer über den Ausgang des Krieges phantasierende Kommentatoren dazu geschrieben haben mögen. (19)
Die vom Iran geleitete militärische und religiöse Ausbildung hat Kämpfer herangezogen, die meinen, übernatürliche Kräfte stünden auf ihrer Seite, sie berichten von Gespenstern zu Pferde, von Fantomen, die an ihrer Stelle schießen, von Stimmen, die sie vor dem Herannahen eines Geschosses warnen. Sie rechnen ihre Ausdauer, die in Wirklichkeit einem eisenharten Training zu verdanken ist, einer göttlichen Macht zu, berichtet Pierre Prier. Kolportierte Geschichten, beispielsweise von einem israelischen Offizier, dem gerade im Augenblick, als er auf Kämpfer der Hezbollah schießen will, von einem Fantomritter mit dem Schwert die Hand abgeschlagen wird, kursieren und werden als Tatsache weitererzählt. (20)
Dies ist ein schönes Beispiel, was von den Narrativen der israelischen "Neuen Historiker" à la Ilan Pappé zu halten ist, und der ganze Artikel gibt einen Einblick in Udo Steinbachs Phantasiewelt, in der die zumindest indirekte Beteiligung des Iran gewürdigt wird. Nun warte ich auf die Rechtfertigung, mit dem Wörtchen "zumindest" habe er zwischen den Zeilen verlauten lassen, wie er´s wirklich einschätzt.
Damit auch die Nichtfrösche auf ihre Kosten kommen, hier zwei Beiträge, einer von Shalom Zaki, vom israelischen Institute for National Security Studies (INSS), und einer von Ami Isseroff, ZioNation:
Die gewachsene Stärke der Hezbollah: Risiken und Möglichkeiten für Israel
Mit Hilfe des Iran und seiner an die Hezbollah gelieferten Zehntausenden von Raketen, einige davon Langstreckenraketen, die weit nach Israel hineinreichen können, sei das Risiko offensichtlich, daß die Terrororganisation die Macht im Libanon übernehmen werde. Das INSS weist darauf hin, daß die Hezbollah nicht nur eine militärische Bedrohung für Israel ist, sondern daß sie eine wirtschaftliche und finanzielle Macht darstellt, eine Organisation mit weitreichenden Ambitionen. Wie man im Artikel von Thierry Oberlé lesen kann, baut die Hezbollah auch diese Macht mit Hilfe des Irans auf, was bei einer militärischen Konfrontation der das Land führenden Hezbollah bedeute, daß Israel deren Besitz zerstören würde. Shalom Zaki hat die Hoffnung (die stirbt bekanntlich zuletzt), daß im Falle einer Kontrolle des Libanon durch die Hezbollah in der internationalen Staatengemeinschaft ein neues Bewußtsein von verschiedenen Elementen der "iranischen Bedrohung" entstehen könnte. Heute sei deren Sorge nur auf die Entwicklung der nuklearen Kapazitäten des Iran gerichtet, dann aber träte deutlicher die Gefahr für die Stabilität anderer pro-westlicher Regierungen in der Region hervor, in erster Linie für Saudi-Arabien, Ägypten und die Golfstaaten. Das könne sehr wohl im Interesse Israels sein. (21)
Hezbollah und der Libanon: Hoffnung gegen Hoffnung
Ami Isseroff legt allen ans Herz, daß die Aufrechterhaltung der Hoffnung, HaTikva, nicht verwechselt werden sollte mit der Notwendigkeit eines realistischen Verständnisses einer jeden Situation. Vielleicht hat er den Artikel von Shalom Zaki gelesen? Allerdings gibt es Anzeichen, daß Saudi-Arabien und die Golfstaaten sich der Gefahr durch den Iran bewußt sind, die europäische Rüstungsindustrie verdient daran gerade gut: 72 Eurofighter Typhoon, 75 französische Caesarkanonen, Eurocopter sowie vielleicht ein von Saudi-Arabien finanzierter Atomreaktor für Ägypten. (22)
Aber die internationale Staatengemeinschaft, von China über Rußland und Europa bis zu den USA? Bei den meisten von ihnen kann es einem heute schon angst und bange werden, wenn man deren gefährliches Taktieren und Lavieren betrachtet. Die Reaktion der westlichen Regierungen und MSM auf den Doha Accord, vom 21. Mai 2008, kann aufschlußreich sein. Bitte googeln doha accord mai 2008 und sich wundern: Der Libanon ist in Rekonvaleszenz eingetreten, verkündet Mouna Naïm in Le Monde ihre Analyse, und es ist nicht ersichtlich, wessen Interessen sie vertritt, für wen sie schreibt. (23)
Zuheir Kseibati lügt sich in der Beiruter Al-Hayat das Leben schön, wir haben alle gewonnen, friedliche Koexistenz, auch wenn Teheran sich weigert, "den Widerstand seiner Verteidigungsfähigkeit zu entwaffen." Nun fehlen nur noch ein paar Freudenzeilen der Sibylle Rizk, in der LibanVision; ich werde sie gleich suchen. Auch ein Blick in den Daily Star kann sich lohnen, meine Leser werden gewiß fündig: die Hezbollah wolle die Koexistenz, wird man lesen, wobei jeder weiß, der den Islam kennt, ob sunnitisch oder schiitisch, daß es keine Koexistenz geben kann, nur das Ruhen des Kampfes um die absolute Macht. (24)
Die Hezbollah, und damit der Iran, hat seit Doha das Vetorecht bei allen Regierungsmaßnahmen, und solches ist abgesegnet worden vom UN-Sicherheitsrat: Die letzte Erniedrigung war die begeisterte Zustimmung, die vom UN-Sicherheitsrat zu dieser beschämenden Vereinbarung gegeben wurde, beschämend für Israel, meint er. Man erinnert sich noch an die UN-Resolution 1701, vom 11. August 2006? Man sieht den Austausch von verurteilten Spionen gegen angebliche Reste gefallener israelischer Soldaten und die heroische Rolle, die deutsche Geheimdienste dabei spielen? Es fehle nur noch der Serienmörder Samir Kuntar. Das meint Ami Isseroff! (25)
Die Entwaffnung der Hezbollah werde eine Phantasie bleiben, sie können nicht ohne ihre Waffen existieren. So ist es, wie bei den Terroristen der PLO des Yasser Arafat und seiner Nachfolger im Westjordanland und in Gaza, sie sind überhaupt nur vorstellbar mit Waffen, sie bekommen ihr Geld, die Palästinenser von Saudi-Arabien und dem Iran, die Hezbollah vom Iran, weil sie deren strategische Interessen durchsetzen. Wenn jemand sich nur die Ausmaße vorstellen könnte, in denen die Perser die Araber für minderwertig halten!
Sie bräuchten die Waffen jetzt nur nicht mehr zu Schau zu stellen, meint Ami Isseroff, sie hätten ihre Macht so ausgeweitet, daß sie nicht mehr überall offen gezeigt werden müsse: sie haben beinahe ein "Ermächtigungsgesetz" verabschiedet. Wenn es im Libanon Unzufriedenheit mit der Hezbollah gebe, so sei die völlig unbedeutend, solange sie nicht in bewaffnete Macht umgesetzt werden könne. Viele Deutsche waren mit Hitler unzufrieden ... Sklaven mit dem Römischen Imperium, aber sie hatten keine politische oder militärische Macht. Spartakus, Tacitus, Bar Kochba und andere forderten die Macht der Römer heraus oder schimpften über den Kaiser. 500 Jahre habe es gebraucht, um Rom zu Fall zu bringen. Alles, was benötigt wird, ist Geduld.
Der Hezbollah zu widersprechen, sei der Gesundheit von sowohl Journalisten als auch Politikern nicht gut bekommen. Selbst wenn Hassan Nasrallah der Präsident des Libanon wäre und Mohammad Hussein Fadl-Allah der Oberste geistliche Führer, würde dieser Chor weiter meinen, alles sei das Beste in der besten aller Welten. (26)
Israel hat den Libanonkrieg verloren, das müßte dem letzten Phantasten deutlich sein: Ein sehr gefährlicher Feind mit klaren Zielen der finstersten Art hat alle seine Zielvorstellungen erreicht, er werde seine Absicht, eine Islamische Republik Libanon zu errichten, nicht aufgeben. Dieser Monsterstaat werde eine Marionette Syriens und des Irans sein, Exporteur von radikalem Islam und Terror, eine Bedrohung für Israel und für die meisten islamischen Länder. Nun müsse man sehen, was zu tun ist, die Übernahme des Libanon durch die Hezbollah sei nicht unvermeidlich. (27)
In irgendeiner Weise dagegenzuhalten, das ist allerdings weder die Absicht Udo Steinbachs noch des ZdJ. Im Gegenteil, Udo Steinbach sieht die Gefahr eines neuen AIPAC, das sich im deutschsprachigen Raum formiere, einer harten, gegen den Iran gerichteten Pro-Israel-Lobby, wie er auf der Iran-Konferenz des Mideast Freedom Forum Berlin, Anfang Mai 2008, erklärt. Hält er etwa einige der dort auftretenden Maulhelden für potentielle Führungskräfte einer "AIPAC Deutschland"? (28)
Leider kann ich die mp3 mit den Reden der Iran-Konferenz nicht aufladen, vielleicht gelingt dies meinen Lesern, die sich selbst ein Bild machen können, was auf der Konferenz gesagt worden ist. (29)
Ali Fathollah-Nejad, der Berichterstatter über die Sprüche des Prof. Dr. Udo Steinbach und der anderen Konferenzteilnehmer, ist Autor und Aktivist der CASMII, der Campaign against Sanctions and Military Intervention in Iran, einer am 1. Dezember 2005 in London gegründeten, dem Mollah-Regime nahestehenden Gruppierung. Entsprechend sind seine Informationen mit Vorsicht zu genießen. (30)
Mehr Informationen und Links dazu gibt es auf dem Blog Wind in the Wires. (31)
Es ist Udo Steinbach sicherlich nicht unbekannt, daß in den USA der Begriff "Lobby" positiv konnotiert ist, anders als in der wirtschafts- und unternehmerfeindlichen deutschen Gesellschaft. Das AIPAC definiert sich bereits in seinem Namen als Lobby, als Interessenvertretung. Nur in Deutschland tut man eine Sache um ihrer selbst willen, und wenn´s die Ermordung von 6 Millionen Juden ist. (32)
Wäre Udo Steinbach doch beim arabischen Volksroman Dhat al-Himma geblieben, oder genösse sein neues Pensionärsdasein und vergnügte sich im Segelboot dümpelnd auf der Binnenalster! Nein, er muß die Öffentlichkeit weiter beglücken mit seinen israelfeindlichen Auftritten, und der Zentralrat der Juden in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung bieten ihm dafür den angemessenen Rahmen. Vielleicht verleiht ihm Charlotte Knobloch den nächsten Leo-Baeck-Preis? Wenn eine Iris Berben den bekommen kann, warum nicht Udo Steinbach im Spannungsfeld der Charlotte Knobloch? (33)
2. Juni 2008 - Update und Erweiterungen nach Anmerkung 28
Quellen
(1) Centrum für Nah- und Mitteloststudien. Center for Near and Middle Eastern Studies
http://www.uni-marburg.de/cnms
(2) Errichtung eines Centrums für Nah- und Mitteloststudien (CNMS) der Philipps-Universität Marburg. Stand: 10. Juli 2006
http://www.uni-marburg.de/profil/strategie/20060726/4
(3) 3. Leitthemen (Schwerpunkte). Forschungsschwerpunkt Ordnungs- und Konfliktdynamik. Philipps-Universität Marburg.
http://www.uni-marburg.de/profil/forschprofil/konflikt
Abkommen mit der Universität Damaskus, Philipps-Universität Marburg, 26. Juni 2007
http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2007/0626n
Dr. Volker Nienhaus. Teilnehmer am Gesprächskreis Nr. 65: Islamische Revolution. Körberstiftung, 23. Juni 1980
http://tinyurl.com/4nvl7e
(4) Das "Manifest der 25 bis 26" und die Replik eines Politologen.
26. November 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-11-26_17-05-33.html
Hamas: Das Zeitalter von Gerechtigkeit und islamischer Herrschaft ist gekommen. 16. Juni 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-06-16_20-09-29.html
(5) Blauäugig oder einäugig? HaGalil, 14. Mai 2004
http://www.hagalil.com/petition/04-05/orient-institut.htm
(6) Udo Steinbach - Nah- und Mittelost-Expertise
http://www.udosteinbach.eu/cms/
(7) Baruch Goldstein and Hebron Ten Years Later. By Ariel Natan Pasko. Intellectual Conservative.com, 2 March 2004
http://www.intellectualconservative.com/article3182.html
(8) Vision Palästina - August 2004
http://www.udosteinbach.eu/cms/content/view/29/47/lang,/
(9) How did the Arab territory of Transjordan come into being? British Mandate Transjordan. Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_mandate_transjordan.php
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